Coaching

Bei einem Coaching wird der Student mit seinem Pferd intensiv in der Grundausbildungsphase begleitet.

Dies beinhaltet Ground work / Riding

In diesem Konzept wird nicht nur das Schwergewicht auf den Student gesetzt, sondern auch auf das Pferd. Ziel ist es in kurzer Zeit viel zu erreichen.

Als Mensch sucht man sich sein Pferd aus und beschreitet einen Weg. Dieses Konzept heisst:

Menschen bilden Pferde aus und Pferde bilden Menschen aus

Dies ist das Konzept, in dem der Mensch sein Pferd bis zum Ende der Grundausbildung begleitet.

Das Coaching ist kein Ersatz für dieses Konzept

Coaching ist für folgende Menschen und Pferde geeignet:

  • Schwierige Pferde (Hengst)
  • Junge Pferde
  • Sehr unsichere und ängstliche Menschen und Pferde
  • Unerfahrene Menschen und Pferde
  • Menschen mit sehr hohen Zielen

Ziel ist es durch die Unterstützung des Coach mit einem minimum an Aufwand, ein Maximum zu erreichen. Die Aufgabenstellung kann für das Pferd anders sein als für den Menschen. Ich werde bei jeder Aufgabe das Pferd bitten den Weg zu mir zu finden. Gleichzeit mache ich dasselbe mit dem Menschen. Wenn beide zu mir gefunden haben, mache ich den Schritt zurück und der Mensch findet den Weg zum Pferd und umgekehrt.

Der Coach bildet Mensch und Pferd gleichzeit aus



Beispiele Coaching

JUNGPFERDEAUSBILDUNG       

Charakter:

+ Lernwillig   

- Pushen


JUNGPFERDEAUSBILDUNG       

Charakter:

+ Aufmerksam
+ Ruhig

- Entzugsstrategien
- Ziehen Pushen

Junge Pferde zwischen 2.5 - 4 Jahre sind in einer intensiven Prägungsphase und können in dieser Zeit gezielt für das Reiten vorbereitet werden.

Diese Altersklasse ist in der Regel noch unverbraucht. Sie sind sehr stark mit sich selbst und der Umwelt beschäftigt, dass sie gar noch nicht auf die Idee kommen könnten ihre Kraft gegen den Menschen einzusetzen.

Man kann direkt in das Empfinden eines jungen Pferdes Einfluss nehmen und ihm eine klare Regel vermitteln:

Die Umwelt passt sich nicht dem Pferd an, das Pferd muss sich der Umwelt anpassen!!

In der Umwelt in der wir mit unseren Pferden leben ist nicht immer einfach, deshalb müssen wir dem Pferd die Möglichkeit geben zu erkennen, dass Flucht vor Problemen keine Lösung sein kann.

Vorstossen und Zurückziehen als Chance dem Pferd vertrauen zu schenken.

Desensibilisierung als Möglichkeit Sicherheit zu stärken.

FOHLENAUSBILDUNG                

Charakter:

+ zutraulich
+ aufmerksam

Jungpferdeausbildung sowie Fohlenausbildung bildet eine grundlegende Basis um spielerisch wichtige Aufgaben zu lösen. Die Stute wird, wie das Fohlen, gleichzeitig in die Ausbildung integriert. Wichtig sind zu diesem Zeitpunkt, bei Fohlen die ein paar Monate alt sind, sich mit allen Hilfsmitteln die man später zur Bodenarbeit verwendet, anzunähern und zu berühren.

Fohlen können nicht mit Klammern und Ziehen daran gehindert werden davon zu laufen.
Mit unseren Händen und Armen sollte ein Rahmen geschaffen werden in dem sich das Fohlen nicht eingeengt fühlt.

Halftern die zu früh zum Einsatz kommen stören nur das Gleichgewicht und die für Fohlen sehr empfindliche Oberlinie des Halses. Bei Panik ist es schnell passiert, dass es das Gleichgewicht verlieren kann und fällt.

Fohlen untersuchen sehr stark ihre Umwelt mit dem Maul. Alles was ins Maul genommen wird beisst nicht! Das Berühren des Mundes und der Zunge bauen das Vertrauen auf.

Unsere Hand ist auch ein Hilfsmittel wie ein Halfter, ein Seil oder ein Stock!

Pushen und Stossen statt Klammern und Zerren!